Aktuelles

Ab Montag, den 2. November müssen wir leider erst mal den Sportbetrieb wieder einstellen.

Liebe Mitglieder/innen, Kinder, Eltern und Freunde,

der Lock-Down ist zurück und wir müssen leider ab dem 2. November unsere Mehrzweckhalle für den Sportbetrieb wieder vorrübergehend schliessen.

Wir haben ein gewisses Maß an Verständnis, sind aber auch sehr betroffen, dass trotz unserer bestehenden Hygienekonzepte und Einhaltung der Abstandsregeln der Sport erst mal wieder ruhen muss.

Vielen Dank an die Übungsleiter und Trainer, die mit ihren Ideen dafür gesorgt haben, dass wir den Sportbetrieb wieder vor den Sommerferien aufnehmen konnten.

Auch herzlichen Dank an all unsere Mitglieder, die gemeinsam mit uns durch diese erschwerten Zeiten gehen.

Bitte bleibt alle gesund und kommt gut durch den Lockdown.

Herzliche Grüße

Vorstand SSV Kästorf-Warmenau

 

WAZ Bericht vom 02.11.2020, Seite 12

Schärfere Corona-Regeln:  Schließung der Sporthallen für die Vereine

Ab heute ist der Sportbetrieb in Vereinen leider wieder untersagt.

Wolfsburg. Fußball, Gymnastik, Badminton - vorbei. Ab heute wird der Freizeit- und Amateursportbetrieb in öffentlichen und privaten Sportanlagen wegen Corona geschlossen. Das hat die Bundesregierung bekannt gegeben. 

Der Grund: Die Infektionsdynamik soll unterbrochen werden. Für die Wolfsburger Vereine eine schwierige Situation. Mit dem Lockdown der sportlichen Aktivitäten für zunächst vier Wochen fällt ein wichtiger Freizeitausgleich weg. Zunächst waren Einschränkungen bei der Hallenbelegung und beim Sport unter freiem Himmel empfohlen worden.

„Nichts geht mehr“, sagt Dirk Räke-Maresté, Geschäftsführer des TV Jahn. Die Schließung kann er nachvollziehen, doch viele Sportler des Vereins bedauern das.“Unsere Mitglieder bringen Verständnis auf. Ich hoffe, dass die Maßnahmen wirken“, sagt Räke-Maresté. Auch, dass unter freiem Himmel der Sport verboten ist, kann er nachvollziehen. Denn, auch Fußballer stecken sich an, so der Geschäftsführer. „aber wir müssen die zweite Welle durchbrechen.“ Die gute Nachricht: Mit sinkenden Mitgliederzahlen aufgrund der Corona-Maßnahmen kämpft der TV Jahn nicht. „Es ist so gut wie niemand ausgetreten“, berichtet der Geschäftsführer.

Anders beim MTV Vorsfelde. Fabian Gerwich Vandrey, stellvertretender Geschäftsführer des Vereins, berichtet: „Während der ersten Welle haben wir rund 300 bis 400 Mitglieder verloren, das beinhaltet aber auch die normale Fluktuation“, sagt er. Ihm bereiten besonders die Jugendlichen und Kinder Sorgen: „Die Schließung der Sportstätten tun mir in der Seele weh. Denn, Kinder brauchen Bewegung“, sagt Vandrey. Vor allem, dann wenn die Eltern das nicht ermöglichen können. „Diese Kinder erreichen wir nicht mehr und wir bekommen sie nicht mehr vom Handy und PC weg.“

Weiterer Rückschlag: Mit Bedauern blickt Vandrey auch den Einsatz der Helfer im Verein. Viele hätten bei den Hygieneplänen angepackt. Und auch die Eltern seien verantwortungsvoll gewesen: „Mit Schnupfen kam kein Kind zum Training.“ Der Verein bietet nun wieder Sport Videos an. Von der Politik allerdings vermisst Vandrey eine langfristige Strategie im Umgang mit dem Corona-Virus.

Digital stellt sich auch der VfB Fallersleben auf- schon während der ersten Welle hielten sich VfB-Sportler mit Sportvideos fit. „Fast jede Sparte ist mit Videos vertreten“, sagt der Vereinsvorsitzende, Dr. Nicolas Heidtke. Abrufbar sind sie über die Homepage. Die Schließung des Sportbetriebs bedauert der Vorsitzende: „Wir haben alle Hygienekonzepte eingehalten, aber wir müssen es so nehmen, wie es kommt“, sagt er. Der Gesundheitsschutz stehe natürlich über allem.

Mit rückläufigen Mitgliederzahlen kämpft der Verein nicht. Austritte seien kein Thema, allerdings gehen die Neu-Anmeldung zurück. Üblich wäre ein Anstieg der Anmeldung im Oktober. In diesem Jahr ist das anders.

„Die Schließung ist bitter“, sagt Stephan Ehlers, Geschäftsführer vom VfL Wolfsburg, „wir hatten den Sportbetrieb wieder gut aufgenommen, auf der Anlage war wieder Leben, Hygienekonzepte wurden erstellt und eingehalten – es gab keinen Corona-Fall in unserem Verein.“ Natürlich stehe die Gesundheit über allem. Nach dem ersten Lockdown verlor der Verein Mitglieder, ob das auf Corona zurückzuführen ist, kann der Geschäftsführer nicht bestätigen. Im Juli dann, stiegen die Mitgliederzahlen: 250 neue Sportler im Verein. „Die Menschen wollten sich bewegen, soziale Kontakte haben“, sagt Ehlers. Doch auch wenn der Vereinssport für vier Wochen ruht, so will der VfL dennoch nicht untätig sein. „Jetzt organisieren wir Einkaufshilfen und unterstützen Risikiogruppen und ältere Menschen“, sagt Ehlers.

Eine große Feier stand für dieses, dann verschoben auf das nächste Jahr, beim SV Sandkamp an. Doch, es bleibt abzuwarten, ob das 100 jährige Vereinsbestehen gefeiert werden kann. Vereinsvorsitzender Ralf Todtenhöfer rechnet mit allem. „Jetzt heißt es erstmal: vier Wochen durchhalten“, sagt er, „wir müssen das alle gesund überstehen. Ein Hoffnungsschimmer: Bislang gab es im Verein keinen Corona-Fall. Und auch die Mitgliederzahlen sind trotz der Corona-Maßnahmen konstant.

 

 

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